Kaltes atmosphärisches Plasma 2017-11-06T09:09:49+00:00

Kaltes atmosphärisches Plasma

Von der Grundlagenforschung zur Anwendung

„Plasma“ ist ein ionisiertes Gas – der sogenannte vierte Aggregatzustand der Materie (nach fest, flüssig und gasförmig) – und wird im Allgemeinen durch Erhitzung der Materie, üblicherweise auf 100.000 Grad oder mehr, erzeugt. Natürliche Beispiele für Plasmen sind die Sonne – ein riesiger Plasmaball – oder Blitze auf der Erde – kurzzeitige elektrische Entladungen.

Ein kaltes atmosphärisches Plasma ist ein teilweise ionisiertes Gas, d.h. nur ein Teilchen aus 109 ist ionisiert. Der Vorteil eines kalten atmosphärischen Plasmas ist, dass dieses einerseits Zimmertemperatur besitzt und anderseits bei Atmosphärendruck auf der Erde produziert werden kann.

Ganz allgemein erzeugt ein kaltes atmosphärisches Plasma einen reaktiven Mix aus Elektronen, Ionen, angeregten Atomen und Molekülen, reaktiven Spezies (wie z.B. O3, NO, NO2, etc.), UV-Strahlung und Wärme, der sehr effektiv Bakterien, Pilze, Viren, Sporen oder aber auch Geruchsmoleküle zerstört.

Die Erforschung verschiedener Technologien zur Erzeugung von kalten atmosphärischen Plasmen zeigte, dass dieser reaktive Mix und die darin enthaltenen Plasmakomponenten – Elektronen, Ionen, angeregten Atomen und Molekülen, reaktiven Spezies (wie z.B. O3, NO, NO2, etc.), UV-Strahlung und Wärme für unterschiedliche Plasmaquellen variieren und zudem gezielt verändert werden können. Im Klartext bedeutet dies, dass die Konzentration und die Zusammensetzung der Plasmakomponenten an die anvisierte Anwendung angepasst werden können.

 

terraplasma greift hierzu auf ein Pool unterschiedlichster Kaltplasmatechnologien zurück und entwickelt diese stetig weiter. Details zu den verschiedenen Technologien, die terraplasma verwendet, finden Sie hier.